Medizin und Gesundheitswissenschaften, Department für Versorgungsforschung, Abteilung Assistenzsysteme und Medizintechnik

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Die Abteilung Assistenzsysteme und Medizintechnik erforscht in enger Kooperation mit dem Forschungsbereich Gesundheit am An-Institut OFFIS technische Sensor- und Assistenzsysteme für ältere Menschen sowohl in ihrer häuslichen Umgebung (z.B. im Projekt „Gestaltung altersgerechter Lebenswelten“ (2008-2013), im Projekt „AmbiAct“ (2012-13), sowie in den BMBF-Projekten PAGE, PAALiativ, Cicely und weitere) als auch im Arbeitsbereich (BMBF-Projekt „Sensoranzug zur individuellen Rückmeldung körperlicher Aktivität – SIRKA“ (2014-2016). In der Abteilung werden die Technologien der Robotik, Assistenzsysteme und Medizintechnik, die ursprünglich für industrielle Anwendungen entwickelt wurden, auf neue Einsatzgebiete in der Medizin übertragen und neue Ansätze für die Assistenz von Personen durch technische Systeme entwickelt. Das individuelle Modell der zu betrachtenden Person und Modelle der Behandlungsabläufe sind dabei die Grundlage für eine Teilautomatisierung und damit Steigerung der Effizienz der Behandlung. 2013 wechselte die Abteilung aus dem Department für Informatik in die neu gegründete Fakultät für Medizin und Gesundheitswissenschaften.

Aufgaben im Projekt:

Die Abteilung Assistenzsysteme und Medizintechnik der Universität Oldenburg treibt innerhalb ihres Teilziels maßgeblich die Entwicklung eines Mess- und Analyse-Systems für die Pflege voran. Damit werden körperliche Belastungen während der Pflege erfasst und können erstmalig quantitativ bewertet werden. Parallel werden die bereits in der Pflege vorhandenen Technologien analysiert und auf Wirksamkeit sowie Verbesserungspotential hin untersucht. Die Abteilung hat durch vorangegangene Projekte bereits maßgebliche Erfahrungen im Bereich technischer Unterstützung der Pflegearbeit.