Kick-Off-Meeting: Pressemitteilung zum offiziellen Projektstart

Der Fachbereich Forschung und Entwicklung des Regionalverbands Weser-Ems der Johanniter-Unfall-Hilfe war am 28. und 29. September 2016 Gastgeber der Auftaktveranstaltung für das Forschungsprojekt ITAGAP – „Integrierte Technik- und Arbeitsprozessentwicklung für Gesundheit in der ambulanten Pflege“. Die Johanniter sind in diesem vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) geförderten Projekt der Koordinator, die Auftaktveranstaltung fand im Forschungs- und Innovationszentrum (FIZ) in Elsfleth statt. Neben der Johanniter-Unfall-Hilfe sind an dem Projekt die Carl von Ossietzky Universität Oldenburg (Department für Versorgungsforschung, Abteilung Assistenzsysteme und Medizintechnik und Department für Wirtschafts- und Rechtswissenschaften, Institut für Organisation und Personal), die Philosophisch-Theologische Hochschule Vallendar (Lehrstuhl für Gemeindenahe Pflege) und der Christliche Pflegedienst Bramsche beteiligt.

Das Projekt ITAGAP verfolgt das Ziel, Belastungen in der ambulanten Pflege zu identifizieren, um diese anschließend durch geeignete Maßnahmen und Prozesse zu reduzieren. Außerdem soll erforscht werden, inwiefern der Einsatz von Technik einen Beitrag leisten kann, dem Personal in der ambulanten Pflege eine möglichst gesundheitsförderliche Arbeit zu ermöglichen. Die Johanniter-Unfall-Hilfe und der Christliche Pflegedienst Bramsche agieren im Projekt als Praxispartner. Sie agieren als Schnittstelle zwischen der Forschung und Praxis und stellen den Zugang zu den Einrichtungen und dem Personal der ambulanten Pflege her.

Die Auftaktveranstaltung hat einen wertvollen Beitrag für eine gute Zusammenarbeit aller Projektpartner geleistet und ein Abstimmen über nächste, konkrete Schritte möglich gemacht. Das Projektteam freut sich auf drei Jahre Forschung und einen erfolgreichen Austausch mit dem Personal der ambulanten Pflege.