Erprobung des Mess- und Analysesystems im Pflegelabor

Am 18. September hatten angehende Pfleghelfer(innen), die aktuell an einem Lehrgang der Bildungseinrichtung Weser-Ems der Johanniter-Unfall-Hilfe in Oldenburg teilnehmen, die Gelegenheit das Pflegelabor der Uni Oldenburg zu besuchen. Die Mitarbeiter des Pflegeinnovationszentrums (PIZ) des OFFIS in Oldenburg, Christian Kowalski und Pascal Gliesche, befragten im Rotationsprinzip die eine Hälfte des Kurses zu ihren bisherigen Erfahrungen im Pflegealltag und Meinungen zum Einsatz von Technik in der Pflege, während die andere Hälfte gemeinsam mit Conrad Fifelksi (Uni Oldenburg, Assistenzsysteme und Medizintechnik) und Sebastian Koch (Bildungseinrichtung Weser-Ems, Johanniter-Unfall-Hilfe) eine Einführung in die technische Ausstattung des Pflegelabors erhielten.

Freiwillige Lergangsteilnehmer(innen) erhielten die Möglichkeit, per Bild und Ton bei der Ausführung zweier Pflegeszenarien am Pflegebett aufgenommen zu werden. Die Aufnahmen wurden im Nachgang durch den Ausbilder Sebastian Koch anhand von Lernzielen, die durch die Pflegewissenschaftlerin Sabine Daxberger der PTHV  entwickelt worden sind, „bewertet“. Hierbei stand die gesundheitsförderliche, also körperschonende Ausführung der Bewegungen nach kinästhetische Grundsätzen im Vordergrund.

Die angehenden Pflegehelfer(innen) zeigten insgesamt großes Interesse daran, zu erfahren, welche Unterstützungsmöglichkeiten Technik in ihrem Beruf bieten kann. Die Teilnehmer(innen) hatten in der vergangenen Woche bereits eine Schulung von Dr. Lena Marie Wirth (Uni Oldenburg, Personal und Organisation) zum Thema „Kommunikation mit Führungskräften und Mitarbeiter(inne)n“ erhalten. Es wurden kommunikative und rhetorische Grundlagen geschult, welche als praktisches Handwerkszeug für die zukünftige Tätigkeit in der Pflege angewendet werden können.